Auf einer Exkursion zum Schwarzbach in der Kirchheller Heide gingen die Biologiekurse der Q1 der Frage nach: Ist der Schwarzbach eigentlich ein naturnaher Waldbach?
Schon auf dem Weg dorthin wurde klar, dass die Natur hier nicht „von allein“ so geworden ist wie sie ist. In der ruhigen Landschaft zwischen Dinslaken, Bottrop und Oberhausen sind nämlich bis heute die Folgen des Bergbaus zu spüren. Früher wurde in der Region viel Kohle abgebaut. Dadurch sind unter der Erde Hohlräume entstanden, die später eingestürzt sind – die Oberfläche hat sich abgesenkt. Fachleute nennen das „Bergsenkung“.
Und genau das hat auch den Schwarzbach verändert: Wenn sich der Boden absenkt, kann das Wasser nicht mehr richtig abfließen. So staut es sich – und aus einem Bach kann plötzlich ein See werden.
Anfang der 2000er Jahre entstand durch solche Bergsenkungen in der Kirchheller Heide ein neuer See. Und weil das Ganze ausgerechnet um die Weihnachtszeit herum geschah, bekam er den passenden Namen „Weihnachtssee“.
Das Fazit der Untersuchung: Der Schwarzbach ist in einem naturnahen und guten Zustand, ist aber durch den Bergbau dennoch stark vom Menschen beeinflusst.
Text & Fotos: Kathrin Klute (Beratungslehrerin der Sek II)






