Ernst-Barlach-Gesamtschule und FHDW (Fachhoschule der Wirtschaft) besiegeln Kooperation

Die Ernst-Barlach-Gesamtschule erweitert ihr Angebot im Bereich der Berufs- und Studienorientierung und freut sich über eine neue Kooperation mit der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW)

Im Rahmen der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages setzte unsere Schulleiterin Frau Beutner ihre Unterschrift unter die Vereinbarung und legte damit den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit. Seitens der FHDW nahmen Frau Bauerdick und Frau Bleileven aus dem Team der Schulkooperation an dem Termin teil und stellten die vielfältigen Möglichkeiten der gemeinsamen Projekte vor.

Die FHDW ist spezialisiert auf duale und berufsbegleitende Bachelor – und Master-Studiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaft, IT und Wirtschaftsrecht. Ziel der Kooperation ist es, unseren Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge sowie in Studien- und Berufsperspektiven zu ermöglichen. Die FHDW kooperiert mit vielen verschiedenen Unternehmen im Raum Düsseldorf und bietet so unseren Schülern zahlreiche Möglichkeiten. In den kommenden Jahren werden verschiedene Veranstaltungen in den unterschiedlichen Jahrgängen der Oberstufe durchgeführt.

Die Ernst-Barlach-Gesamtschule freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit der FHDW und auf viele spannende Projekte, die unseren Schülerinnen und Schülern wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche und akademische Zukunft ermöglichen.

Direkt im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung startete bereits das erste gemeinsame Projekt: Herr Jäsche, Dozent der FHDW, führte mit Schülerinnen und Schülern das Planspiel TopSIM – Unternehmer für einen Tag durch. 

Dazu berichtet eine Schülerin aus dem SoWi Leistungskurs Folgendes:

Der SoWi-Leistungskurs glänzt als Unternehmensführung

Am 23. Juni 2026 zeigte der Sozialwissenschaften-Leistungskurs der EBGS sein wirtschaftliches Geschick bei einem spannenden Planspiel der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW).

Bereits um 9 Uhr versammelte sich der Kurs gespannt, um die Vertreter der FHDW zu begrüßen. Nach einer kurzen Einführung durch Herrn Jäsche wurden wir Schülerinnen und Schüler per Zufall in Viererteams eingeteilt. Diese zufällige Zusammensetzung sorgte nicht nur für neue Arbeitskonstellationen, sondern stärkte auch die Kommunikation und den Zusammenhalt innerhalb des Kurses.

Anschließend begann das eigentliche Planspiel. Jedes Team erhielt ein rund 23 Seiten umfassendes Handbuch mit denselben Informationen, sodass für alle die gleichen Ausgangsbedingungen galten. Ziel war es, ein Unternehmen möglichst erfolgreich zu führen. Dabei mussten alle Teams wirtschaftliche Entscheidungen treffen, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen wie Produktion, Marketing und Finanzen erkennen sowie Chancen und Risiken unterschiedlicher Unternehmensstrategien einschätzen.

Gespielt wurden insgesamt drei Geschäftsperioden. Zu Beginn herrschte in allen Gruppen eine gewisse Unsicherheit. Die Vielzahl an Informationen und Entscheidungsmöglichkeiten stellte uns vor eine echte Herausforderung. Nach intensiven Beratungen entwickelte jedoch jedes Team eine eigene Strategie und reichte seine Entscheidungen für die erste Periode ein.

Die anschließende Auswertung lieferte wertvolle Erkenntnisse. Schnell wurde deutlich, welche Maßnahmen erfolgreich waren und an welchen Stellen Verbesserungsbedarf bestand. Besonders wichtig war dabei die Entwicklung der Eigenkapitalquote, die als zentrale Kennzahl für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen diente.

Mit den Erfahrungen aus der ersten Runde gingen alle Teams deutlich strukturierter und zielgerichteter in die zweite Periode. Der Ehrgeiz wuchs, denn jedes Unternehmen wollte die beste Eigenkapitalquote erzielen. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Alle Teams verbesserten ihre wirtschaftliche Lage und steigerten ihre Quote.

In der dritten und letzten Periode wurde es schließlich besonders spannend. Nun kam es darauf an, die zuvor gewonnenen Erkenntnisse optimal umzusetzen und die eigene Strategie konsequent weiterzuverfolgen. Nach sorgfältigen Überlegungen wurden die letzten Entscheidungen eingereicht. Die Spannung bei der abschließenden Auswertung war entsprechend groß: Welches Unternehmen wird am Ende vorne mitspielen?

Unabhängig vom Endergebnis war das Planspiel für alle Beteiligten eine äußerst lehrreiche Erfahrung. Neben den bereits im Sozialwissenschaftsunterricht erlernten Wirtschaftsbegriffen konnten wir wirtschaftliche Zusammenhänge praxisnah erleben und anwenden. Gleichzeitig wurden wichtige Kompetenzen wie Teamarbeit, Kommunikation, strategisches Denken und Entscheidungsfähigkeit gefördert.

Das Planspiel bot einen realitätsnahen Einblick in die Welt der Unternehmen und zeigte eindrucksvoll, welche Herausforderungen Führungskräfte täglich bewältigen müssen. Eines steht fest: Sollte die Wirtschaft künftig auf der Suche nach engagierten Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern sein, ist der SoWi-Leistungskurs der EBGS bestens vorbereitet.

Text & Fotos: T. Rambach (Koordination KAoA) / Schülertext: Leona Lotz (Schülerin der Q1 – GHG)