Die Kunstkurse der Q1 haben Stop-Motion Filme nach dem Vorbild des südafrikanischen Künstlers William Kentridge erstellt.
Es sollte eine selbstgewählte Thematik bearbeitet werden, die die Schülerinnen und Schüler aktuell oder auch in der Vergangenheit „bewegt“ hat.
Gemäß der Arbeitsweise Kentridges wurde jedes Bild mit Kohle gezeichnet, fotografiert und an den Stellen ausradiert, die sich verändern sollten. Diese abgeänderte Zeichnung wurde wieder fotografiert und so weiter. Alle Fotografieren wurden wie in einem Daumenkino digital aneinandergesetzt, sodass eine filmische Bewegung entstand.
Der „Handlungsstrang“ des Kurzfilmes sollte erkennbar und das „Setting“ dabei einmal wechseln.
So entstanden durch die anspruchsvollen Arbeitsschritte, angefangen von der Ideenfindung über die Vorarbeit (Gestaltung eines Storyboards), über den kreativen Arbeitsprozess bis zur ‚post-production‘ mit einer Stop-Motion-App sehr sehenswerte Kurzfilme.
Text: V. Petterson