Wie lässt sich Geschichte kreativ und gleichzeitig digital gestalten? Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a haben im Fach Gesellschaftslehre gezeigt, wie das gelingen kann.
Zum Abschluss der Unterrichtsreihe „Europa im Glaubensstreit“ entwickelten sie eigene Bildergeschichten zum Leben Martin Luthers. Grundlage war ein eigens erarbeiteter Leitfaden, der Schritt für Schritt durch den Arbeitsprozess führte – von der Planung der einzelnen Szenen über das Formulieren aussagekräftiger Prompts bis hin zur kritischen Überprüfung der erzeugten Bilder.
Mithilfe von Künstlicher Intelligenz entstanden anschauliche Comic-Szenen, die zentrale Stationen aus Martin Luthers Leben und die Ereignisse der Reformation auf kreative Weise darstellen. Dabei stand nicht nur das historische Verständnis im Mittelpunkt, sondern auch der bewusste und reflektierte Umgang mit KI-gestützten Werkzeugen.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie sich Fachwissen und Medienkompetenz sinnvoll miteinander verbinden lassen. Durch das gezielte Prompten, das Überarbeiten der Ergebnisse und die kritische Reflexion der Bildgenerierung konnten die Schülerinnen und Schüler wichtige Kompetenzen erwerben, die im digitalen Zeitalter zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Einige Impressionen aus dem Arbeitsprozess sowie ausgewählte Ergebnisse gibt es in unserer Bildergalerie.
Text & Fotos: Z. Temizcan (Klassenlehrerin der 7a „Digitale Klasse“)











