Grenzen überwinden, Perspektiven öffnen – EF und Q2 erleben die Ausstellung „Mauersprünge“

„Die Ausstellung ist durch viele Reisen und langjährigen Austausch mit Menschen aus Israel und Palästina entstanden.  „Mauersprünge“ – steht für die Sehnsucht die Mauer zwischen den Menschen zu entfernen.“

– Peter Goldstein –

Die Religionskurse der EF und auch die Geschichtskurse der Q2 besuchten diese Woche die Ausstellung „Mauersprünge“ in der Zechenwerkstatt Lohberg. Mitorganisiert und geführt wurde durch die Ausstellung durch Herrn Peter Goldstein. Seine eigene Biografie, der Großvater überlebte das KZ Theresienstadt und sein Vater, der als Kind eines Juden und einer Protestantin, seine gesamte Kindheit und Jugend unter dem Eindruck des Nationalsozialismus – auch als Zwangsarbeiter verbrachte, prägen sein Bemühen um Frieden und seine Arbeit bei der Organisation „Combatance for Peace“.

Die Ausstellung zeigt Biografien, Erlebnisse, sowie Graffitis und Rollups, die eine Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt möglichen machen – aus Sicht der Israelis und aus Sicht der Palästinenser. Dabei geht es nicht um die Frage: „Wer ist im Recht?“ Herrn Goldstein ist es ein Anliegen zu zeigen, dass viele Menschen vor Ort, betroffen von diesem Konflikt zwischen Israel und Palästina – auch Betroffene, die als Täter oder als Opfer – durch Gewaltfreiheit versuchen, die Mauer zu öffnen und den Krieg zu beenden. 

Er stellt Organisationen auf beiden Seiten vor, die diese wichtige Arbeit seit Jahren leisten! 

Wir erhielten die Möglichkeit zur Diskussion, zum Perspektivwechsel und zum intensiven Austausch mit Herrn Goldstein persönlich, um diesen Konflikt, der die Menschen vor Ort schon so viele Jahrzehnte bewegt, besser verstehen zu können. Es war beeindruckend!

Text: Schülerinnen und Schüler der EF und Q2, Fotos: S. Franken & P. Goldstein 

Mauerbilder: