Stufenfahrt nach Amsterdam – 03.11.2026 bis 07.11.2026 

Am Montagmorgen, kurz vor neun, trafen wir uns alle voller Vorfreude an der Hans-Efing-Halle. Nach einer ungefähr zweistündigen Busfahrt erreichten wir endlich Amsterdam. Unser Hotel lag im Stadtteil Amstel, ein richtig schöner und vergleichsweise ruhiger Teil der Stadt.  

Schon am Nachmittag ging es weiter mit einer Grachtenfahrt. Amsterdam wirkt vom Wasser aus nochmal ganz anders, die typischen schmalen Häuser, einige dieser Häuser sind sehr schief, dass man sich fragt, wie sie überhaupt stehen können. Unser Guide war sehr unterhaltsam und hat uns spannende Infos über die Stadt erzählt. Den Abend durften wir frei gestalten. Viele von uns haben die Zeit genutzt, um durch die Stadt zu schlendern und die bekannten viralen Food-Spots zu testen, die man sonst nur aus TikTok kennt. 

Dienstag konnten wir selbst entscheiden, ob wir Rotterdam sehen oder in Amsterdam „Körperwelten“ besuchen wollten. Die meisten von uns haben sich für Rotterdam entschieden. Die Stadt hat einen komplett anderen Vibe als Amsterdam: modern, groß, fast ein bisschen futuristisch. Gerade der Kontrast zu den engen Gassen und alten Häusern aus Amsterdam war total spannend.  

Abends haben wir uns dann wieder alle in der Lobby des Hotels getroffen und eine große Runde Werwolf gespielt.

Mittwoch wurde dann deutlich ernster. Wir haben das Konzentrationslager in Vught besucht. Es war ein ehemaliges Arbeits- und Zwischenlager, heute ist es eine Gedenkstätte und teils ein Gefängnis. Die Führung war bedrückend und bewegend. Es war schwer, die Geschichten der Menschen dort zu hören und sich all das vorzustellen, aber genau deshalb war es so wichtig. Auf dem Rückweg nach Amsterdam machten wir einen Zwischenstopp in Utrecht. Einige von uns kannten die Stadt aus der Lektüre „Der zerbrochne Krug“ und es war spannend, die Orte aus dem Unterricht in echt zu sehen. Utrecht ist ähnlich wie Rotterdam eine moderne Stadt, hat mit ihren kleinen Gassen jedoch auch teilweise den Charme einer älteren Stadt

Den Abend konnten wir erneut wieder frei gestalten und die Stadt eigenständig erkunden. 

Am Donnerstag besuchten wir das Anne-Frank-Haus. Der Rundgang durch das Hinterhaus, die engen Räume und die wenigen erhaltenen Spuren der Familie Frank haben uns alle sehr berührt. Es war beeindruckend, diesen Ort einmal selbst zu sehen und nicht nur aus Büchern, Erzählungen oder Filmen zu kennen.

Gegen Abend traf sich die Stufe für ein gemeinsames Foto in der Stadt.  

Den Abend ließen wir in der Lobby ausklingen, spielend, redend und einfach zusammen die letzte Nacht genießend. 

Der Freitag war dann leider schon unser letzter Tag. Wir haben die gemeinsame Zeit nochmal richtig genossen und gemerkt, an dieser Stelle auch ein kleines Sorry an unsere Lehrer – danke, dass ihr jeden Abend so geduldig auf uns gewartet habt, bis wir endlich alle im Hotel waren. Die Nächte waren zwar kurz, aber irgendwie hat genau das die Fahrt noch lustiger gemacht. 

Amsterdam selbst hat uns total begeistert, seien es die Grachten mit den Bootshäusern, die Fahrräder (welche echt überall waren), die kleinen Gassen, die vielen Food-Spots und einfach dieser besondere Vibe, der die Stadt so lebendig macht. Wir freuen uns jetzt schon auf den Zusammenschnitt der Fotos und Videos auf unserer Abifeier, um die schöne und gelungene Woche noch mal Revue passieren zu lassen.

Text: Nisa Demir (Schülerin der Q2)