Berufsplanung, Lebensplanung – Zukunft braucht Zusammenarbeit. Zusammenarbeit von Schüler/innen, ortsansässigen Betrieben und der Stadt Dinslaken. Im eigenen Interesse und im Interesse des Gesamtwohls. Auch die 2. Runde des Futures Talks in der Projektwoche zur Lebens- und Berufsplanung des 8. Jgs. fand unter der Leitlinie dieser Überzeugung statt.
In einem an den methodischen Vorgaben des Wissenschaftsladens Bonn orientierten und auf Klassen und Betriebe zugeschnitten Ablauf stellen Firmen sich vor, Schüler/innen schnuppern ins Berufsleben und werden auch für dessen nachhaltige Aspekte sensibilisiert.
LINKS:
https://www.jobsforfuture-nrw.de
In diesem Jahr konnten in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Dinslaken bereits 4 Firmen für den Besuch in der EBGS gewonnen werden.
Mit von der Partie war wie schon im letzten Jahr beim Pilotprojekt die Firma Aurora. Des Weiteren herzlichen Dank an die Firmen Kuhlmann und Pintsch sowie die Emschergenossenschaft. Das nachhaltige Engagement der Firmen wird für Schüler/innen nachvollziehbar – durch Zertifikate, Abbildungen der betriebseigenen Solaranlagen sowie Plakate – und in Steckbriefen notiert.







Die 17 Social Development Goals (SDGs)/ Nachhaltigkeitsziele werden erklärt und sowohl in ihrer betrieblichen als auch individuellen Relevanz beleuchtet – im Video, in Gruppenarbeitsphasen, in digitaler Erarbeitung des eigenen „ökologischen Fußabdrucks“. Die Ressource Wasser ist hier ein dankbares Beispiel für persönliche Reflektion der Angewohnheiten in Sachen Trinken, Duschen, Putzen, Wasserverunreinigung. Ein Klärwerk – was passiert dort? Die Emscher – wo ist die eigentlich? Schüler/innen lernen.
Auch vor Ort in den Betrieben könnte dies mit einer sogenannten „Future Activity“ sinnvoll sein.



In der Schule zeigen sich Schüler/innen beeindruckt von Drohnenflügen durch den Betrieb oder Eisenbahnampeln zum Anfassen.


Vorbereitet durch die Klassenlehrer/innen und methodischen Einsatz von Arbeitsblättern nimmt der Future Talk, die Diskussionsrunde zwischen Schüler/innen und Firmenvertretern/innen (13) auch durchaus persönlich-reflektierende Züge an. Welche Berufe kennen unsere Schüler/innen überhaupt (14), welche Bedeutung hat Arbeit in ihrem Leben (15,16), unterteilen sie Berufe in typisch männliche und weibliche (17)? Kennen die Firmenvertreter/innen selbst kritische oder auch überraschende Phasen in ihrer Berufsfindung, in ihrer Berufslaufbahn? Muss man im Berufsleben Kompromisse eingehen? Welche? Und wie wichtig ist es ihnen „nachhaltig“ zu arbeiten?
Die Begleitung der Firmenfachkräfte durch Auszubildende rückt die Beschreibung der Ausbildungsbereiche, ihrer Voraussetzungen und Tätigkeiten verstärkt in den SuS-Horizont.
Und wer weiß… Vielleicht ergeben sich aus den nunmehr hergestellten Kontakten zwischen EBGS-Schüler/innen und Firmen hilfreiche Connections – für den Girls` and Boys` Day, zukünftige Praktika, oder sogar Ausbildungsplätze und die Besetzung von dringend gebrauchten Arbeitsstellen.





Links zu den beteiligten Firmen:
Qualitätswäsche und innovative Textilkontrolle: https://aurora-ow.de/
Kuhlmann Laden- und Innenausbau: https://www.kuhlmann-gmbh.de/
Pintsch – Safety for Real, Eisenbahntechnik: https://pintsch.net/
Emschergenossenschaft Lippeverband: https://www.eglv.de/
Text & Fotos: B. Röttger (Koordination „Schule der Zukunft“)