
Baumwolle, der Rohstoff unserer Jeans, braucht viel Sonne, viel Wasser und lockeren Boden .
Zu den führenden Ländern im Baumwollanbau gehören China (30%) und Indien (20%). |

Mit Kärtchen, auf denen die einzelnen Produktionsschritte abgebildet sind, erarbeiten wir den Weg einer Jeans. Bevor Die Jeans im Laden landet umrundet sie in km mehr als einmal die Welt. |

Frau Altenbockum erklärt die Verteilung der Einnahmen für eine Jeans
Auf dem Foto sieht man, wer wie viele Prozent von dem Verkaufspreis bekommt. Gesamtpreis: 60€, davon:
- Lohnkosten:1% 0,60€
- Material (Farben) 13% 7,80€
- Transport : 11 % 6,60€
- Werbung : 25% 15€
- Einzelhandel : 50% 30€
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Nur 1 % bleibt für die Menschen, die im Produktionsprozess der Jeans arbeiten.
Die Menschen bekommen an Lohn nur 1% des Verkaufspreises einer Jeans.
Eine Textilarbeiterin in Kambodscha z.B. verdient nur 66 US Dollar im Monat. |

Wirtschaftliche, umweltpolitische und soziale Aspekte der Jeansherstellung
An der Tafel sammeln wir Informationen zu
Wirtschaft : Kaum Transparenz über Gifte und Transportwege.
Umwelt : Nicht erlaubte Gifte in Lebensmitteln, Pflanzen und Grundwasser.
Soziales : Schlechte Bezahlung , keine Schutzmaßnahmen und deshalb Folgeerkrankungen. |

Was können wir tun? Z.B. Labels beachten
Es gibt viele verschiedene Fair gehandelte Labels (z.B. Fairtrade oder Naturtextil).
Zwei Labels erklären wir genauer:
1. “Naturtextil BETTER“ berücksichtigt Umweltkriterien
„Naturtextil BEST“ berücksichtigt zusätzlich soziale Kriterien .
2. “Ökotex 100“ berücksichtigt Umweltkriterien.
„Ökotex 1000“ berücksichtigt zusätzlich soziale Kriterien wie z.B. angemessenen Lohn |